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Das Projekt
Madagaskar allgemein
Vegetationszonen und Flora
Die Gattung Bulbophyllum
 
 
 
 
 

Das Projekt

Zwischen dem Botanischen Institut der Universität Wien und dem Botanischen und Zoologischen Park Tsimbazaza in Madagaskar wurde ein Kooperationsvertrag erarbeitet, der am 29. Juni 1999 in Madagaskar zur Unterzeichnung kam.

Inhalt dieses Vertrages ist die gemeinsame Erforschung ausgewählter Pflanzenfamilien, mit einem Schwerpunkt auf Orchideen (v.a. der Gattung Bulbophyllum), und der Schutz der Biodiversität durch ein Projekt zur Laborvermehrung extrem bedrohter Pflanzenarten unter Anleitung des Botanischen Institutes Wien. Dieses Projekt steht durch seine Zielsetzungen im Einklang mit dem Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES). Ebenso erfüllt es wesentliche Aspekte der Biodiversitätskonvention (CBD), nämlich Technologie-Transfer und Möglichkeit der Kommerzialisierung durch das Ursprungsland (equal benefit sharing).

2002 wurde das Institut für Botanik der Universität Salzburg in die Kooperation mitaufgenommen. Aufsammlungen von Pflanzen im Zuge dieses Projektes werden sowohl im Bot. Garten Wien als auch im Botanischen Garten Salzburg kultiviert.

Im Rahmen einer internationalen Kooperation (Institut für Botanik der Universität Wien, Institut für Botanik der Universität Salzburg, Nationaal Herbarium Nederland, Singapore Boatnical Gardens und Tsimbazaza) arbeiten Botaniker an einem Forschungsprojekt, in dem mittels DNA-Analysen geklärt werden soll, wie sich der Stammbaum der Gattung Bulbophyllum in Madagaskar im weltweiten Vergleich entwickelt hat.